Heilpraktiker: Beratung mit Mehrwert

Eine Patientin kommt zu Ihnen in die Praxis. Sie nehmen sich Zeit für ein Gespräch, hören zu, stellen Fragen und betrachten den Menschen möglichst ganzheitlich.
Vielleicht sprechen Sie im Rahmen Ihrer Beratung auch über Ernährung und Vitalstoffe und geben eine entsprechende Empfehlung.
Und dann?
Häufig schreibt sich die Patientin die empfohlenen Produkte auf, geht damit in die Apotheke, sucht im Internet oder bestellt bei einem Anbieter ihrer Wahl.
Ihre Beratung war wertvoll. Ihre Empfehlung hat etwas angestoßen – doch wirtschaftlich endet Ihre Beteiligung meistens genau an diesem Punkt.
Aber muss das eigentlich so sein?
Empfehlen, ohne selbst zum Verkäufer zu werden
Viele Heilpraktiker möchten ihre Praxis ganz bewusst nicht in einen Verkaufsraum verwandeln. Und das müssen sie auch nicht.
Denn statt Ihre Patientin nach der Beratung in die Apotheke oder zu einem fremden Online-Anbieter zu schicken, können Sie ihr einen direkten Zugang zu Ihrem eigenen Online-Shop anbieten.
Und dort entscheidet die Patientin selbst.
Ob sie bestellen möchte. Was sie bestellen möchte. Und wann sie bestellen möchte.
Sie müssen keine Produkte einkaufen oder in der Praxis lagern, keine Bestellungen aufnehmen, kein Geld kassieren, keine Rechnungen schreiben und keine Pakete verschicken. Auch die technische Einrichtung und Abwicklung des Shops müssen Sie nicht selbst übernehmen.
Vor allem aber:
Sie müssen Ihren Patienten nichts verkaufen.
Ihre Aufgabe bleibt im Grunde dieselbe wie bisher: Sie beraten, begleiten und empfehlen.
Lediglich der Weg nach Ihrer Empfehlung verändert sich.
Statt zu sagen:
„Das bekommen Sie in der Apotheke oder im Internet.“
können Sie Ihren Patienten zusätzlich einen direkten Bestellweg über Ihren Online-Shop anbieten.
Wenn der Kunde dort etwas bestellen möchte, übernimmt der Shop die weitere Abwicklung von der Bestellung über die Bezahlung bis zum Versand.
Damit stellt sich eine interessante Frage:
Wenn Sie ohnehin Vitalstoffe empfehlen und Ihre Patienten diese anschließend kaufen möchten – warum sollte die daraus entstehende Wertschöpfung vollständig bei einer Apotheke oder einem fremden Online-Shop landen?
Aus einer Empfehlung kann eine langfristige Kundenbeziehung entstehen
Vitalstoffe sind häufig keine Produkte, mit denen sich Menschen nur für einen einzigen Tag beschäftigen.
Wer sich bewusst mit Ernährung und Vitalstoffversorgung auseinandersetzt, beschäftigt sich oftmals längerfristig damit.
Damit verändert sich auch die Perspektive auf eine Empfehlung.
Aus einem einmaligen Hinweis kann eine längerfristige Verbindung entstehen. Der Kunde kennt seinen Bestellweg und kann bei Bedarf selbstständig erneut bestellen.
Sie müssen ihn dafür nicht jeden Monat erneut kontaktieren oder einen zusätzlichen Beratungstermin vereinbaren.
Der Kunde entscheidet selbst.
Je nach persönlicher Aktivität, Kundenentwicklung und den Voraussetzungen des jeweiligen Vergütungsmodells kann daraus für Sie zusätzlich eine wirtschaftliche Beteiligung entstehen.
Und was passiert, wenn auch Kollegen diesen Weg interessant finden?
Hier beginnt für mich der zweite spannende Teil des Modells.
Vielleicht kennen Sie andere Heilpraktiker, Ernährungsberater, Coaches oder Menschen aus dem Gesundheitsbereich, die vor einer ganz ähnlichen Situation stehen.
Auch sie beraten Menschen.
Auch sie sprechen Empfehlungen aus.
Und auch bei ihnen endet die wirtschaftliche Verbindung zum Kunden häufig in dem Moment, in dem dieser anschließend woanders einkauft.
Was wäre, wenn Sie diesen Menschen zeigen könnten, wie sie sich ebenfalls einen solchen zusätzlichen Bestellweg aufbauen können?
Dann geht es nicht mehr ausschließlich um Ihre eigenen Kunden.
Es kann sich mit der Zeit ein Netzwerk aus selbstständig arbeitenden Menschen entwickeln. Je nach Aufbau, Aktivität und den Bedingungen des Vergütungsmodells besteht die Möglichkeit, auch an der Entwicklung dieses Netzwerks beteiligt zu sein.
Dabei bleibt jeder für seine eigene Beratung und seine eigenen Kunden verantwortlich.
Sie müssen also nicht jeden einzelnen Kunden selbst betreuen, damit sich aus Ihrer Empfehlung langfristig etwas entwickeln kann.
Sie müssen Ihre Arbeit dafür nicht neu erfinden
Vielleicht ist genau das der wichtigste Punkt:
Sie müssen nicht plötzlich Verkäufer werden.
Sie müssen keine zusätzliche Ausbildung absolvieren, keine Verkaufsveranstaltungen durchführen und Ihre Praxis nicht mit Produkten vollstellen.
Sie machen weiterhin das, was Sie ohnehin tun:
Sie beraten Menschen. Sie geben Empfehlungen. Sie zeigen Möglichkeiten auf.
Nur an einer Stelle verändern Sie den bisherigen Ablauf.
Die Empfehlung endet nicht mehr automatisch mit den Worten:
„Das bekommen Sie in der Apotheke.“
Sie können Ihrem Patienten stattdessen einen Bestellweg anbieten, der mit Ihnen verbunden ist.
Ob daraus eine einzelne Bestellung, ein langfristiger Kunde oder vielleicht sogar irgendwann ein interessierter Geschäftspartner entsteht, entscheidet sich individuell.

Eine zusätzliche Säule, ohne mehr Behandlungsstunden?
Viele Selbstständige im Gesundheitsbereich kennen eine grundlegende Grenze:
Der Tag hat nur eine bestimmte Anzahl an Stunden.
Wenn Ihr Einkommen hauptsächlich aus persönlichen Beratungen oder Behandlungen entsteht, bedeutet mehr Umsatz häufig auch mehr Termine.
Genau deshalb finde ich dieses Modell interessant.
Es ersetzt Ihre eigentliche Tätigkeit nicht.
Es kann sie um eine zusätzliche Möglichkeit ergänzen, bei der nicht jede wirtschaftliche Entwicklung unmittelbar an eine weitere von Ihnen geleistete Beratungsstunde gekoppelt sein muss.
Und dafür müssen Sie weder Ihre Praxis noch Ihre Arbeitsweise komplett verändern.
Manchmal reicht es, einen bestehenden Ablauf an einer entscheidenden Stelle weiterzudenken:
Was passiert eigentlich nach meiner Empfehlung?
Wenn Sie neugierig geworden sind und erfahren möchten, wie das Konzept konkret funktioniert, welche Aufgaben der Online-Shop übernimmt und wie eine Beteiligung aufgebaut werden kann, finden Sie weitere Informationen auf www.finanziellgesund.de.
Oder kontaktieren Sie mich gerne persönlich.
Dann können wir gemeinsam und unverbindlich schauen, ob dieser Weg überhaupt zu Ihnen und Ihrer bisherigen Arbeitsweise passt.